Wenn eine Spezies sich selber tötet

Gut, wer den Test versucht hat, wird die Erfahrung gemacht haben, dass es nicht mehr simpel ist, sich richtig zu ernähren. Die Firmen haben wirklich ganze Arbeit geleistet, denn heutzutage findet man selten noch natürliche Esswaren zu kaufen.

Allein die wirtschaftlich Starken können es sich leisten, regelmäßig in echten Tante-Emma-Geschäften einzukaufen. Nichtmal Säfte in Glasflaschen gehören noch zum Inventar. Wir haben bald keine andere Wahl, als uns die mit Weichmachern befüllten Getränke zu erwerben.

Ein wahnsinniger Östrogenwert und damit eine unnatürliche Bereitschaft des Körpers Fett einzulagern gibt es kostenlos geschenkt.

Wenn Doofheit zu unserem Abadon führen kann…

Eigentlich ist es nicht so, dass das Anliegen rätselhaft ist, und der großen Menschenmasse verwehrt wird. Im Free-TV und im Internet werden reichhaltig Artikel und Reports veröffentlicht. Nur affiziert es schlichtweg niemanden. Wenigstens ist das Publizieren von Tierfilmchen deutlich lustiger.

Es ist ernüchternd wie primitiv unsere Sozialstruktur ist. Es scheint das Bedeutendste geworden zu sein, das Gehirn in den Ruhezustand zu versetzen und sich von gegenstandsleerem Irrsinn benebeln zu lassen.

Körperliche Beschränkungen und weitere Folgen sind demzufolge nur die konsequente Implikation solch leichtgläubiger Ignoranz. Aus gerade diesem Beweggrund mache ich auch kein Mysterium daraus zu sagen, dass ich kein Gnade, ja beinahe doch ein bisschen für die Übergewichtigen verspüre. In der Gesamtmenge bin ich gespannt, wie ausgedehnt dieser vermeidbare Wahnsinn noch gehen muss, bevor es sogar der letzte Mensch verstanden hat.

Selbst wenn ich in diesem Fall mit krassen Worten um mich schieße, so erhoffe ich, dass Du anders bist, geehrter Leser. Töte nicht Deinen treuen Körper, gönne ihm gutes, denn er gibt es Dir auch. In diesem Sinne hoffe ich auf Deine und wünsche Dir nur das Beste!